Studien zur Mondwirkung – Teil 1


Was für die Mondfühligen schon immer selbstverständlich war, ist jetzt auch wissenschaftlich erwiesen. Eine Studie, an der ein Team der Uni Würzburg mitgearbeitet hat, fand heraus: Der Menstruationszyklus von Frauen hängt mit den Mondzyklen zusammen; bei Frauen bis 35 häufiger als bei älteren Frauen. Alle drei Mondzyklen – die Mondphasen, seine Bahnhöhe und seine Nähe zur Erde – beeinflussen das Einsetzen der Menstruation bei Frauen, fanden die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heraus. Das nächtliche Mondlicht scheint dabei der stärkste Taktgeber zu sein, aber auch die Gravitationskräfte des Mondes spielen eine Rolle.


Noch in der Antike sei das menschliche Fortpflanzungsverhalten und der Zyklus der Frauen weitgehend synchron mit den Mondzyklen gewesen, schätzen die Wissenschaftler. Moderne Lebensgewohnheiten sowie künstliches Licht hätten diesen Gleichtakt heute aber weitgehend verändert. Basis der Untersuchung waren die Verläufe der Menstruationszyklen von 22 Frauen, die darüber teils 32 Jahre lang Tagebuch geführt haben. Veröffentlicht wurde die Studie im Fachmagazin ScienceAdvances.

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