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Auch der Mond hat einen Jahreszyklus

Aktualisiert: 20. Dez 2020

Nicht nur die Sonne, auch der Mond hat eine Art Jahresrhythmus: Da der Mond als Neumond immer zwischen Erde und Sonne steht, so wie er als Vollmond immer der Sonne gegenüber (mit der Erde dazwischen) steht, ist sein Zyklus zwangsläufig mit dem der Sonne verbunden.

Bild: Lee Seonghak auf Pixabay

Der erste Vollmond nach der Sommersonnwende am 21. Juni zieht im Zeichen Steinbock eine so tiefe Bahn über den Himmel, dass er uns meistens kaum auffällt. Kein Wunder, denn er ist dann gerade mal achteinhalb Stunden am Himmel zu sehen. Außerdem wird sein Licht auf seinem schrägen Weg durch die Schichten der Atmosphäre viel stärker gebrochen: Der Mond scheint also nicht nur kürzer, sondern auch weniger hell im Vergleich zu den anderen Vollmond-Nächten im Jahr.


Ganz anders hingegen der erste Vollmond nach der Wintersonnwende, der auf seiner höchsten Bahn im Zeichen Krebs gut 16 Stunden lang am Himmel steht und dessen Licht uns fast ungebrochen erreicht! Wenn Schnee liegt und das Mondlicht reflektiert, können wir die Landschaft ringsum fast so gut erkennen wie am Tag. Doch ohne dass unsere Augen die Farben wahrnehmen können, wirkt die Natur fremd, eigenartig, bizarr. Wie verzaubert.


Eine einfache Regel: Im Zeichen Zwillinge/Krebs erreichen Sonne und Mond ihre höchste Bahn am Himmel, im Zeichen Schütze/Steinbock hingegen ziehen sie ihre tiefste Bahn über den Himmel. Das Mondrad, der immerwährende Mondkalender von "Sonne Mond und Erde", macht die Bahnen und Gesichter des Mondes auf einfache Art und Weise nachvollziehbar.



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