Wenn Himmel und Erde sich begegnen


Die Luft an diesen schönen Septembertagen ist frisch, fast wie im Frühling. Und ebenfalls wie im Frühling sind Tag und Nacht beinahe gleich lang. Die Sonnenauf- und -untergänge: hinter demselben Horizont wie im Frühling.

Mitte März steigt die Sonnenbahn Tag für Tag so rasant an wie sonst nie im Jahr. Jetzt, Mitte September, tut sie dasselbe – aber in umgekehrter Richtung. Was damals im Frühling nach oben strebte, dem Licht entgegen, das findet nun wieder seinen Weg zur Erde zurück. Blätter, Früchte, Samen fallen ... der Herbst ist die Zeit der Begegnung zwischen Himmel und Erde.


Eine solche Romantik ist auch ganz im Sinne des Zeichens Waage, in das die Sonne Ende September eintritt. In der Astrologie geht es bei diesem Zeichen um die Begegnung, um das Du, das ich brauche, um mich überhaupt als Ich wahrnehmen zu können. Unsere Vorfahren brauchten einander in der Sippe dringender denn je, wenn es nach der Herbst-Tagundnachtgleiche hinüber in die dunkle Hälfte des Jahres ging. Gemeinsam konnte man dem bevorstehenden Winter besser trotzen und einander Wärme, Trost und Nahrung spenden.


Teilen! Ebenfalls eine wichtige Qualität dieser Zeit. Die Natur teilt unglaublich viel mit uns im Herbst: Früchte, Beeren, Nüsse, Samen ... Das was die Pflanzen jetzt zu geben haben, ist voll von den Kräften, die wir brauchen, um gut durch den Winter zu kommen. Zum einen sind da die primären Nährstoffe wie Eiweiß und die gesunden Omega-Fettsäuren, zum anderen die sekundären Pflanzenstoffe wie zum Beispiel Vitamin C.

Wer wissen will, wo in der Natur wir uns jetzt all das holen können und wie wir es am besten haltbar machen, damit es uns in der kalten Jahreszeit zur Verfügung steht, kann die Kräuterpädagogin Astrid Brunner (www.dieanderswanderin.de) und die Wildnispädagogin Dagmar Steigenberger am Samstag, 2. Oktober bei einem Streifzug durch die Natur begleiten. Weitere Infos dazu gibt's auch hier: https://www.sonnemondunderde.com/termine.


Ganz allgemein ist der Herbst eine gute Zeit, um Danke zu sagen: Danke der Natur für die Ernte, die ich gerade von ihr bekomme. Danke den Menschen um mich herum für ihre Unterstützung und Begleitung, egal ob aus nächster Nähe oder von weiter weg, egal ob auf kurzen Abschnitten oder schon über lange Zeit hinweg. Danke meinen Träumen und dem Mond, dass sie mir verlässliche Inspirationsquelle und Wegweiser sind in einer unsteten Zeit. Wofür sagst du Danke?



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